Als ich 13 war, auch zuvor, auch danach, hatte mancher in der Um-Gebung Hoffnung in mich gesetzt, so spürbar.

 

Jetzt, nach Ende der Hoffnung, die sich – wenigstens für viele – nicht als solche bewahrheitete; auch damit ist zurechtzukommen.

 

Das Eingestampfte in mir selbst, hat es damit zu tun? Womit noch –

 

Bei Nennung einer der Tätervornamen im Freibad fahren identitätslose energetische Stränge aus, dem ‚geistig Behinderten‘ nicht unähnlich, der in der Umkleidekabine sitzt.

 

In diesen Zustand gebracht, unter mehr oder weniger johlenden Jugendlichen – in der Umkleidekabine – zurechtkommen.

 

Da alles am Namen gebunden ist, der umgedreht wurde, es nach und nach mit (unguten) Lockermassen zu tun zu haben.

 

Zeigte ich mich davon affiziert – und wie nicht, als hätte jemand da grundlegende Wahl –, würde ich zum Spottziel von Jugendlichen oder einer nächsten Gruppe.

 

In dieser Weise gelockert, abstandslos auf eine Frau sehen.

Nicht unähnlich dem ‚geistig Behinderten‘, der, als ich mich zum Schreiben setzte, den Kopf in mein Notizbuch hielt.

 

Das einzig Wirksame zunächst, das sich gegensetzen ließe, ist Selbst-Suggestion, etwa „angstlose Freiheit“ (mit entsprechender Emotion), womit ich - ich? -, weil nun selbst Raum-erschaffend, aber noch weiter nach außen geschlagen werde; Inwendigkeit nicht mehr möglich.

 

Popmusik am Schwimmbecken – Kinder, Jugendliche und Frauen in harmonischer Lebensfreude –, die dem Einzelnen vermittelt, gleichwertiger Teil eines Kollektivs zu sein.

 

Wenn solche Furcht-Latenz aufgerufen ist; es ging etwas passabel im Nahkontakt, aber Augentiefe, ein gemeinsames tieferes Identitätsfeld, wurde von Furcht-Latenz, von mir ..... übergangen.

 

Eine Variante ist - bei Verknüpfung einer Person mit dem absolut gewordenen Misstrauen, das von den Prozessen erzwungen wird -, dass etwa nach kurzer Gruß-Öffnung in der Psyche geschlossen wird, so, als würden Panzer in voller Fahrt durch ein zu wenig breites Tor drängen.

 

  

Wir sind auf einem Fest, das uns nicht liebt. Zum Schluß läßt das Fest seine Maske fallen und zeigt sich als das, was es wirklich ist: ein Rangierbahnhof. Kalte Kolosse stehen auf Schienen im Nebel.

(Tomas Tranströmer)