Prof. Carl Lichthof ist eine erfundene Figur. Wie im Menschen ja alles erfunden wird oder auch nur, das heißt immerhin, gefunden wird und schließlich vorgefunden wird. Sicher, unsere Wahrnehmung greift da in verschiedenste Bereiche hinein. Carl – das ist der 18-jährige Junge, der sich selbst tötete. Der menschliche Geist erlaubt es, ihn doch noch mit einem Leben, sogar mit einem Werdegang auszustatten. Das Licht im Namen, nun, es besagt, dass er noch ins Licht fand. Es wird zur Andeutung kommen, was darunter zu verstehen sei. Und der Hof, ja der Lichthof, das ist, unter anderem, das Rampenlicht, so spärlich und beifalllos es auch ausfallen möge, es ist die Veröffentlichung selbst. So ging er unsagbare «Stadien« der Reife durch und wurde, recht konventionell, am Ende gar noch Professor. Im Folgenden bedient er sich der Notizen, die er selbst vornahm, aus einem begrenzten, nicht allzu lang dauernden Zeitraum, um . . . sein Leben, das er nicht hatte, ein wenig zu rekonstruieren und: zu ordnen. Denn so, dachte er bei sich, stirbt es sich vermutlich leichter. Von all dem her sind Urheber und «Gegenstand« im Weiteren: ich selbst. Wer sonst?