1

 

 

Öffnung des Vertrauens                       in Familie

anderswo

so viel weniger

diese Kluft

einst

 

*

 

hat so viel über Jahre für sie getan. Aber „der Penis“ des andern reichte, um sie sofort zu fixieren, hörig zu machen, das zu machen, was sich der eine stetig nur gewünscht hatte.

 

*

 

Intimität für sich beim Gehen durch M-straße. Und die Wörter, die an Geschäften stehen, „exklusiv“ usw. Das Unpassende.

 

*

 

Alle 'schlechten Erfahrungen' zusammen lassen sich als Vakuole bezeichnen, um einen klinischen Begriff wie „Trauma“ endlich ganz auszusparen.

 

*

 

im Traum

Vakuole wie einen Fußball gehandhabt –

 

*

 

Menschen wird permanent gedroht durch Geldsystem. Damit Blick auf Universum und seine Wunder verstellt.

 

Falsche Fokussierungen.

 

 

2

 

 

Wohlgeruch junger Körper im Nachmittagsdunkel.

 

*

 

mutet so überschaubar an  .  .  Geburts- und Sterbedaten.

 

*

 

Stimmen, so verschraubt – oder wie – fern von allem Guten.

 

Nur einen Ton davon gehört, Stunden beschädigt.

 

*

 

Das Wort „sofort“. Dass sofort etwas eintritt.

 

*

 

 

 

Zu den schönsten Momenten gehörte, ohne äußere Einflüsse aufeinander bezogen zu sein.

 

 

 

*

 

Wenn

Aufregung so groß ist, dass alles Leiden als bloßer „Unfug“ erscheint.

 

Früchte der Erregung

 

*

 

wie sehn – etwa gleichaltrige – Verwandten aus?

 

furchtbar oft.

 

*

 

hat Familie. Ist tätig als Dealer. Von schlechten Drogen, mit denen andre schon mal sterben.

 

*

 

Wahrnehmung, die Umgegend in Nano-Segmente auflöst

 

rasend schnell gemacht.

 

*

 

Es gibt einen Zusammenhang zwischen Nebel und Traum.

 

*

 

. . . Formationen wie Deserted Fear, Grave, Uada, Obituary oder Suffocation sind zunächst mal irgendwie gegen alles, ihr Hammersound, ihre Destruktionen bringen einen aus schlechten Wirklichkeiten raus, was ich sehr zu schätzen weiß, und sind aufs Absolute aus.

 

Doch vermisse bei all dem etwas wie Seele

 

 

3

 

 

sieht es nicht so ein, dass es für dich gut wäre.

 

*

 

über „gründlich“ haben wir diesbezüglich

völlig verschiedene Auffassungen.

 

*

 

es ist gut, wenn Dinge parallel existieren (dürfen), ohne zu reißen.

 

*

 

Gewissheiten sollen entfallen  .  .  nach Vorbild der Quantenphsyik

 

*

 

langer enger Hausflur. Hund, gewaltig groß, kaum gehalten werden kann von Frau, die ihn krampfartig an sich zieht. Mutet zu, daran vorbeizugehen.

 

*

 

wenn jedes fragliche Wort nur dazu benutzt wird, eigene Perspektive einzubringen.

 

den Mangel, auf den der andre aufmerksam machen möchte, ignorierend.

 

*

 

.  .  .  geraten Dinge erst gar nicht in den Blick, die verhaltensbestimmend sind.

 

Zentrale Verhaltensweise, die Verschiebung.

 

wird dorthin verschoben, wo dasjenige und du nicht mehr greifbar.

 

*

 

wenn ich wieder allein bin, weicht etwas das Wunderbare zwischen uns

und das Unbearbeitete steht wieder frei.

 

*

 

kleines Mädchen mit ihrem Vaters aus Hallenbadmännerdusche tritt. Tut einiges, um Penis anzusehen.

 

*

 

wie oft ist der Hund in ihrem Kopf?

ist quasi immer da

ist wohl immer in ihrem Kopfe.

wie oft du?

 

*

 

liebt abgöttisch ihren Hund.

 

*

 

Stoße mich an allen deinen Kanten

Wenn du da bist und nicht irgendwo.

Denn von allen meinen Wahlverwandten

Macht mich keiner so wie du von innen froh. 

[...]

nächtens, wenn die Lichter schlafen,

deckst du mich mit beiden Händen zu,

und ich kuschel mich im Hafen

unserer Verbundenheit zur Ruh. 

(Lisa Jobst)

 

 

4

 

 

ein Mensch, geschunden und eingefroren

wie ist er, wenn er

zu sich kommt

 

gar Erfolg-reich

ist

 

*

 

Alle Gedanken, Gefühle

flutschen oder kranken weiter

ergeben etwas Neues. Das ist das Neue.

 

*

 

plötzlich brach ich in Panik aus wie ein Mensch, der das erste ersonnene Flugzeug zum Flug besteigt.

 

*

 

von seinem 13. – 18. Jahr:

 

wenn da gar keine Beratung ist – mit Übersicht und Empathie (echtem Perspektivwechsel).

 

*

 

Sexualität

gerade da 'Trauma' reinreicht: in

Einheitserfahrung

 

was macht es dort?

sie einschränken.

sie zerstören. 

 

*

 

bei deinem Hund beobachtest und bemerkst du

so sensibel Einflussfaktoren und Bedürfnisse.

Ich nehme dich da in einer Suchbewegung wahr.

 

*

 

Erinnerung daran, nach dem Kauf der Schallplatte einer „Lieblingsband“ so enttäuscht gewesen zu sein;

später erfuhr ich, dass Art und Auswahl der Songs – auch – Diktate von Plattenfirmen waren.

 

*

 

verlassene Angst

 

*

 

Zur Lähmung einst gehörte kognitive Manipulation. So viele richtungslose Stunden,

in denen du hirnlos, dysfunktional verharrtest.

 

Kamst zu Variabilität und Entschiedenheit.

 

Und nun sch i e ßen einem gleichgeartete Leute oder ihre Kopien Gleiches in andrer Verhüllung wieder ins Gehirn.

 

*

 

die nun etwas zu sich kommende Generation warnte nun ihre Kinder.

Heraus kam zu wenig Chaos, eine

zu verkürzte rationale Version.

 

sprechen klug, aber ihre Emotionen flach.

 

*

 

Herz und Bewusstsein

sich ausdehnen

 

*

 

Ein freundlicher Blick durchdringt die Düsternis wie ein Sonnenstrahl.

(Albert Schweitzer)

 

*

 

Nun überwältigt auch dich

immer mehr die Zeit.

 

*

 

Reklamation: hängen zukleinst am Gegenstand.

Keine Großzügigkeit

 

*

 

Realitätsgrad berühren, ohne ihn tatsächlich berührt zu haben.

 

*

 

So lesen sich die Nächte:

einzeln knien unter Bäumen wir

(Hansjörg Schertenleib)

 

*

 

Ein Mädchen, eine Frau, sagte er, da geht hinten, vorn was auseinander, wenn man sich mit Händen und Wärme nähert, ist ungeheures Energie-Zentrum, aus dem irgendwann ein Kopf lugt.

 

Lippen, Hirn, Brust, bei aller großer Verschiedenheit, Kopien.

 

*

 

Es gibt den Maler, der aus der Sonne einen gelben Fleck macht, und es gibt auch den, der mit Überlegung und Geschick aus einem gelben Fleck eine Sonne macht.

(Picasso)

 

*

 

vom Traum, unverletzt zu sein.

 

*

 

aus Eindrucks-Chaos in Jugend

plötzlich in neuspannendem Zusammenhang, dem man kaum gewachsen.

 

*

 

Als Jugendlicher rutschte Neologismus „Gottesidiot“ heraus.

 

*

 

Erinnerung an Tage, die so furchtbar aufregten, in denen man

heillos ins Bett sank.

 

sich immerzu 'wiederholte', was peinigte, was

unausgesprochen blieb.

 

In langen Nächten die Gnade des Schlafs

es langsam herauswusch.

 

 

5

 

 

da die Gewissheit jeden Schrittes

 

alles Vorherige voraussetzt, schlug es um, in

absoluten Glauben an all das.

 

 

                                                                        hat nicht nur schwarzes langes Haar bis zum Po, sondern auch schwarze Kleidung, die Jugendliche, von oben bis unten. Vorn sieht sie ein bisschen aus wie eine Schimpansin, aber sehr erotisch. Zu nichts als zur Einheitserfahrung in der Liebe – einschließlich ihrer Grausamkeiten – geboren.

 

 

habe ich dir je gesagt wie schön du bist?

dein dunkel dein licht

doch nachts lege ich alle worte nieder

spreche zu dir

mit der stille eines baums

oder eines sterns

(Rea Revekka Poulharidou)

 

 

nicht eingefroren, wie „nicht da“ reagiert. jetzt warm im Sympathieraum; Grenzung dort ebenso möglich –

 

„Liebe ist meine Religion, Musik meine Sprache“

 

sich absolut für jemand einsetzen.

sich absolut vertun.

 

*

 

die Falle für das Neugeborene besteht

in den jeweils vorhandenen Implikationen.

 

*

 

viele Deutungen sind zutreffend. Und gehören auch zusammen.

Der Tod steckt ja in allem jederzeit, ist nicht nur da, wenn er sich zeigt oder bewusst wird.

Versuche zuweilen alle Deutungen zurückzufahren

im Sinne wortlosen Erschauens.

 

*

 

.  .  mal ehrlich, die Preise im Wissenschaftsgenre sind doch lachhaft, oder, wenn man bedenkt, dass zwölf Jahre solchen Studiums zur Verfügung gestellt werden.

 

*

 

wie gut der Mensch ist?

noch      hebt die junge Frau zu mir den Blick. Hinterlässt

 

endlosen Wohlgeruch.

 

*

 

hält nichts mehr aus

keinen kalten Luftzug

habe genug ausgehalten

 

 

6  

 

 

mit einem andern Tiefe realisieren

 

*

 

konnte nicht anders, als sich in ihrem Auge wohlzufühlen

so viele gute Energien strahlte sie

 

hinein

 

*

 

beim Tanz

in

Täter-Opfer-Hermetik geriet.

 

*

 

Wundblankstelle

 

fühlbar wird.

 

*

 

manches Gespräch mit einem Freund

früher

verselbständigte sich

in

Vereinseitigung des Geistigen.

 

im Gespräch mit ihr

ab und an sich

körperlich berühren

so zusammenstehen

 

erzeugt noch anderen Klang

 

*

 

in ihre Persona

Hingabe

eingetaucht

Hände und Körper

zogen sich an wie Gestirne

 

*

 

„spielt keine Rolle“    

zur Reaktion des andern gesagt

 

*

 

gegenseitige Annahme im Gefühl

– schmolz

was geschah –

 

*

 

wie ich angesprochen werde, von ihr, wenn nur geringfügig ihre Harmonie verletzt wird.

 

*

 

evozierte Abwehr.

sagte dann, dass es bereits zu spät gewesen sei, um sich zu verständigen.

 

*

 

in der Nacht

leiser, unterschwelliger, wacher atmen

 

*

 

in der Stille des unbekannten Kinderzimmers

erschienen die eigenen Spielsachen der Kindheit

wie auferstehende Träume

heillos vergangen.

 

*

 

bei genauer Betrachtung der Spielsachen

Monstrosität und Leere in ihnen erblickt.

 

*

 

soziale Angestrengtheit

diesbezügliche Müdigkeit.

 

*

 

„der lebende Satan“, sagte er, sich in Situation einfädelte.

 

*

 

spürt einfach nicht

wie sehr

seelisch abgerutscht wird.

 

gute Einwirkung darauf

scheint nicht das Wichtigste.

 

*

 

wie kalt der 5-jährige „Opa“

abblitzen lässt.

 

*

 

sticht mit Spielzeug auf ihn ein und schreit „lass mich“, so, dass ihm geholfen wird.

 

 

7

 

 

sich aussprechen, sich ausschreien

nur noch Innerstes      vor dem andern       sein.

 

*

 

ohne inneren Frieden      erwachen.

 

*

 

verschiedenartiges Wieder-Gutsein

 

irgendwie darauf warten, dass sie sich versöhnlich verhält.

aber sie kennt es – so – gar nicht.

 

etwas in sich interpretiert, dass es Versäumnis, gar Absicht sei.

 

*

 

ein Wort wie  _

was ist dran

wie lässt sich so was auflösen ?

Kulminationspunkt von Leere und Verächtlichkeit

in Kindheit und Jugend.

 

gehört zu den 'Traumata' dieser Zeit:

keine Bedeutung zu geben, die das

Leben heiligt.

 

*

 

vergessen, wie sich

ganz junge Körper anfühlen.

 

5 Jahre auf der Erde.

 

*

 

Abwertungsrausch stoppen.

 

Moment des Sich-Erreichens finden.

 

*

 

provoziert so sehr

in

absolute Lieblosigkeitserregung geraten.

 

*

 

in der Seele

bluten

 

*

 

etwas Unzerstörbares

in sich, dich betreffend.

 

*

 

unterhalb    der Normallinie blickende Augen.

 

*

 

„du wolltest nicht mehr weitermachen“, sagte er.

„du machst doch auch – im Innern – weiter.“

 

(kein Gespräch)

 

 

Als könnte der Abstand gemessen werden

von solcher Entfremdung zu zweit

zu solchem Sich-Erreichen.

 

*

 

„Ich nehme keinen Zusammenhang mehr zwischen uns wahr.“

 

 

8

 

 

komm mir ja nicht mehr mit Opfer  .  .

setzt alles höchst geschickt ein.

ist zu einem Entlastungs- und Verschleierungsapparat geworden.

 

*

 

„die Frau“

als sich in Beziehung entpuppendes Ungeheuer     –

 

und du?

 

*

 

für mich gibt’s da nichts mehr zu sagen.

Hab schon viel zu viel gesagt.

Bin schon viel zu lang geblieben.

 

*

 

„möchte nicht mit einer Frau zusammen sein – bisher war’s jedes Mal so –“, sagte er, „der bald 'alles Mögliche' wichtiger ist

als Wagnis Liebe.

 

in der Nacht nicht mehr Haut des Partners spüren, sondern Bademantel, in diese Phase trete ich nicht ein.“

 

*

 

wenn man beschädigt ist

bleiben wohl nur andre Beschädigte für eine Beziehung.

 

*

 

Dass Strenge abgelehnt wird, schon klar.

Denn damit würde ja ersichtlich, dass

kaum Entschiedenheit aufgebracht wird.

 

*

 

hab Vertrauen – trotz allem.

 

*

 

sie sieht auch nicht so aus, als würde sie in einer inspirierenden, glücklichen, zugewandten Beziehung leben.

 

*

 

wäre ganz anderes Engagement zu zeigen.

 

*

 

Traurigkeit über Trennung auch deswegen klein, weil wir so erschlossen.

So viel Licht der Liebe darin.

 

*

 

nach einer Zeit das Gleiche wieder behaupten.

Als sei keine Ausführung dazu gefallen.

'Unveränderbar'.

 

*

 

Es reicht. Ich nehme keine Klagen mehr entgegen.

 

*

 

Loslassen?

seit Monaten „fixiert“ sein und

sonst allein.

 

*

 

Die Aufgabe ist nun:

sich Kommentaren und Abwertungen zu enthalten.

 

*

 

hat sie wie eine Partnerin gestreichelt.

 

*

 

Beispiele für     blinde Flecken.

 

*

 

im Konflikt

eher mechanische Existenz.

 

*

 

eine Frau, die verliebt ist und wirklich respektierend, verhält sich ganz anders.

 

*

 

diese Neigung nun, aus Enttäuschung zu zerstören.

 

*

 

wie das Tier allein mit dir im Raum zittert, zu keinerlei Wehrhaftigkeit bereit.

 

*

 

hat immer die für sich und den Hund günstige Interpretation –

 

unter Ausblendung von Wahrheiten, die schmerzhaft wären.

 

*

 

man benötigt offenbar Versklavung bei sich selbst, um seine Freiheit zu schätzen.

 

*

 

Auch diese Beziehung wurde „an die Wand gefahren“.

 

*

 

der 5-jährige beginnt stetig was und macht’s nicht weiter.

Begonnenes wird von Erwachsenen fortgesetzt         was für Erziehungsfehler.

So wurde er zu dem Monster, dass er bereits ist.

 

*

 

Frau mit Hund – lehne ich kategorisch ab.

 

*

 

Frau und Schokolade 

Frau und Kind.

 

*

 

jede Problematik, Schwelle und Absprung.

 

*

 

in der Opferposition egomanisch.

 

*

 

„man“ kann nicht anders, als ihn ins Herz zu schließen, aber ich möchte nicht.

 

*

 

als es real wurde, dass sie sich von dir trennt, unfassbare Furcht und

unfassbar reiches Gefühl.

 

*

 

erst wenn es für jeweilige Zeit zu spät, besinnt sie sich.

 

„Kein gelebtes Leben.“

 

*

 

Kern der Provokation und Rücksichtslosigkeit.

 

*

 

und während ich das schreibe, verfliegt die Zeit.

 

*

 

Du hast es keiner erkennbaren Reflexion unterzogen, wie es in einer guten Beziehung nötig.

 

*

 

Distanz

damit sie erwacht.

 

*

 

ist wenig nachvollziehbar, warum du dich weiter mit mir quälen möchtest. Und ob das etwas mit mir zu tu hat. Ich bin da nicht mehr sicher.

 

*

 

Wer sich nicht bereit macht, für sein Glück, irgendwann, mit seinen Möglichkeiten, und nicht alles dafür tut, ja tut, ist selbst schuld. So sehe ich das inzwischen.

 

*

 

Zeiten, in denen ich „Lamm“ war, sind vorbei.

 

*

 

Mundwinkelzug nach innen

des Überwältigtseins.

 

 

9

 

 

fühle die Wärme, so viel Wärme, mit der sie all das

 

geschrieben hat.

 

*

 

wie stark war der Ekel, wie häufig?

Es war doch nicht nur ein Moment.

 

*

 

Made my choice - hear my voice - make me sick - true lunatic  .  .

(Diary of Dreams)

 

*

 

ist meine Beziehungserfahrung über Jahrzehnte:

ich nehme die problematischen Seiten der jeweiligen Frau ernst und helfe nach Kräften

während mir selbst, wenn ich Hilfe brauche, nicht geholfen wird.

 

natürlich komplexer. Aber das ist die Richtung.

 

*

 

worüber alles hat sie

noch nicht gesprochen, was mich verletzt?

 

was sie sich „noch nicht traute“.

 

*

 

Diejenigen, die menschliche und kosmische Wahrheiten im Gestus von Echtheit

einem Produkt zur Verfügung stellen. Was sind es für 'Teufel'.

 

*

 

Flirt mit unbekannter Auszubildenden. Dadurch    

 

kommt Froh-Sein wieder rein.

 

*

 

Offenbar spürst du nicht, wie es mir geht.

 

*

 

ich habe dir viel gesagt und angetan

aber einen solchen Ton habe ich dir gegenüber noch nie angeschlagen, es wäre auch der Untergang.

 

*

 

das, worunter ich bei dir leide, gar nicht mehr in den Blick gerät.

 

*

 

.  .  weil gerade diese Menschen den meisten Durst danach, jedenfalls Mangel haben. Es ist ethisch ein ungeheures Problem, das ich so sehr sehe, weil ich „Benachteiligung“ im Extrem kennen gelernt habe. Ich bin absolut nicht einverstanden damit, wie Natur das macht, aber ich kann nicht umhin, zuzugeben, dass

 

*

 

selbst wenn es anders wäre, ich bin inzwischen Lichtjahre davon entfernt, etwas Derartiges von dir im Herzen noch annehmen zu können.

 

*

 

weißt du, wenn ich nur spüren würde, dass du da „einen Millimeter“ auf dem Weg wärst.

 

*

 

du brauchst nichts „zurückzugeben“, ist in dem Fall wirklich das falsche Wort. Wir haben doch beide wesentlich darüber

 

gelebt

 

*

 

mit solchen Generalisierungen kommt man nicht einen Millimeter weiter. „Man“ braucht sie nicht.

 

*

 

ich möchte fortan frei von all dem sein.

 

*

 

Nur ein Mensch, das wissen wir, der an seiner Basis genährt wird,

kann stark sein und anderen geben.

 

*

 

.  .  weil ich mit dir fühle und blute.

 

*

 

Nicht nur in wissenschaftlicher Psychologie nennt sich das: Dilemma = eine Situation mit mehreren Handlungsalternativen, aber ohne Ausweg. Und genau so fühle ich es auch.

 

Und genau das ist der Grund dafür, dass ich seit Monaten von einem

insgesamt sehr aufgeräumten Menschen zu einem Monster mutiert bin.

 

*

 

Ich habe die Beziehung gelöst, obwohl ich dich liebe.

 

*

 

Ich brauche mehr als dringend einen Ort, an dem meine Würde gewahrt bleibt.

 

*

 

Ich möchte dich bitten, mir zu helfen, die destruktiven Kräfte nicht weiter zu entfesseln.

Das gilt ebenso für mich.

Du brauchst, ebenso wie ich, jemand, der dich vor dir selbst schützt.

Ich sehe keine andere Möglichkeit mehr als räumliche Trennung. Die Situation, wie sie ist, provoziert mich zu sehr, wird mich niemals glücklich machen.