Es fehlt nun, nach Ende der Beziehung, so sehr an Schutzwärme.

 

Allein deine  Anwesenheit gab mir eine gewisse psychische Hülle

jetzt, da sie fehlt

 

Ihr Lieben – Zum Jahresende ein paar Worte über die wichtigste Sache der Welt: die Liebe. Liebe ist dort, wo wir offen und sanft sind und so sein wollen. Wo wir so sein wollen, auch wenn wir uns überhaupt nicht danach fühlen! Der Liebe macht es nichts aus, in Negativität, Ängstlichkeit oder Widerstand zu gedeihen. Denn sie ist bedingungslos im Inneren Zuhause – gerade ein bisschen tiefer als Negativität, Ängstlichkeit oder Widerstand. Ihre Zauberkraft und Anziehung liegt darin, dass sie zu diesen Emotionen gar keine Verbindung aufnehmen kann. [...] Aber ein kleines bisschen Akzeptanz und Entspannung – schon beginnt das Liebeslicht wieder sanft zu leuchten.

(Theresa Barthelmes)

 

 

plötzlich fühlen, was an Stärke aufgebaut wurde, da ich mich so oft stellte

 

im Tanz. So sanfte Form der Behauptung, Verschmelzung

 

Im Traum Kontakt mit dem wildesten Tier in sich

 

Da war jemand, der sah sorgfältigst-liebevoll „von außerhalb“. Auf die letzte Traumbewegung, die eintraf. Unklärbar, ob es mein Gott war oder ich selbst oder beides.

 

 

+

 

 

hörte von Streit, der nah ging, Streit zwischen Mann und Frau. Und spürte, dass da jeder Funke zu viel.

wie wohltuend, Silvestermorgens ins Hallenbad zu gehen, von jeder Beziehungsdimension befreit. Einen ausgeleerten, mild-nüchternen Morgen erleben.

 

Das Universum – ein „gemeingefährlicher Idiot“.

Jeder kann jederzeit negativst überrascht werden.

 

rätselhafter Buchstabe u

 

II

 

plötzlich tauchte sie, die viel bewirkt, so nah auf. Dass ich ganz runterfuhr und Schatten kamen, ein höchster Respekt.

 

was mich neuerlich irritierte, so „profane“ Augen. Der Gott der Natürlichkeit, was immer sie auch ist, und Unmittelbarkeit und nichts, sagen wir wenig drüber hinaus

 

meine ( einstige ) Partnerin hatte offenbar keinen Begriff davon, was für mich oder generell würdiges Dasein

 

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wie sie auflebte im Einfach-Sprechen. Mit Anbeterei – dieser Art Wertschätzung – und Reflexion, in dem Sinne, kann sie wenig anfangen, reagiert gar allergisch darauf ..

(so bei auffällig vielen Frauen.)

 

So kleines Mädchen, steht da, wartet auf ihren Papa. Dreiviertel des Gesichts von wohliger Wollmütze umhüllt. Ein gerade zur Welt gekommenes Ei, in Wollschutz und Eierbecher. Was soll sie, wie sie jetzt noch ist, auf dieser Welt, mit so wenig wirklicher Liebe.

  

 

Was ich selbst im Leben für einen „psychischen Schrott“ produzierte.

 

Ich benötige kein Verbrennungsritual. Sondern lasse weiterhin einfach alles fallen. Ich bin es

 

ja

ganz durchgangen.

 

Niemand hindert mehr, zu tun, was ich will, in Bezug auf mein Leben

 

So beweglich    wie  ich   will

 

Den Ozean, den ihre Glut durchdrungen,

Verläßt die Sonne

[...]

Du laß die Welt in ewgen Dämmerungen!

(Ricarda Huch)

 

hört, oder hört nicht, ich habe gelebt, ich bin jetzt ganz beweglich und frei, ja befreit. Erstmals      frei

 

III

 

Ricarda, um 15 Jahre erwachsener geworden, seit sie hier bedient, bedauerlich. Kam aus einem Jura-Studium, wohin geht sie?

 

Paare an Cafétischen. Wo ich auch sitze, es sieht nicht gut aus, in der Kommunikation.

Gut da manche Anfänge. Aber doch rührend, wenn das Geschlecht Worte aufgreift und zu denken sucht.

Bzw.: Was hielt aus diesen Zeiten?

 

 

+

 

  

Ich bin der Zustand nach dem Bersten

 

Später beobachtet man

ein Vergessen ohne

Geräusche und

Gerüche, noch später

fällt auf, dass niemand

da ist außer kleinen

rennenden Tieren.

(Kurt Aebli)

 

Ich führe Schicksal mit.

Da kein Gott scheint, so als Spiel.

Ein sehr ernstes Spiel mit einem Ernst, der abhanden kam.

 

Ricardas Frauenschmuck, Haare, Haut, eingeübter Ausdruck.

 

Mit so vielen Menschen schon als enger Haufen. Flüchtiges, das kaum flüchten konnte.

 

Robust an ihr vorbeigehen, kein offen sphärischer Blick, Nicht-Reaktion auf ihr Geschlecht     befreiend.

 

Ich frage mich, ob es Abwesenheit wirklich gibt,

ob Aufbrechen oder Ankommen nur eine Täuschung ist.

(Gioconda Belli)

 

Erinnerung an einen kollektiv erhebenden Augenblick, in dem – im Zuge einer nicht für möglich gehaltenen Leistung – alle an mich (an was?) glaubten, das als Grundstimmung.

 

Neues Jahr? Die Genese des Vorhandenen

bleibt.

 

Der Glaube hat einfach aufgehört, dass Verhalten mit mir zu tun habe.

 

bringe mich unentwegt über den Siedepunkt

 

vom „Rost der Ahnen“ befreit

 

vom Spuk der Gegenwart

 

Feuerwerk zu Silvester? Nichts als das, was ich tue, Vergangenheit, Gegenwart in die Luft sprengen

 

In welcher Silvestergesellschaft Ricarda?

 

Wenn Wärme den Menschen durchzieht, und wenn es Heizungswärme ist